faq // Fragen und Antworten
Sicherheitshinweise
Wer eine Veranstaltung durchführt, hat die Befugnis, Personen der Veranstaltung zu verweisen, wenn dies nötig ist. Wenn ihr Vandalismus auf dem Gelände bemerkt, klingelt gerne direkt bei uns oder meldet euch bitte per Mail an: info [at] subbotnik-chemnitz.de oder per Telefon unter: 0371 24353406.
Bei einer akuten Bedrohungslage – also wenn ihr selbst oder Besucher*innen in Gefahr seid – ruft bitte eigenständig die Polizei und informiert uns über oben genannte Kontaktmöglichkeiten.
Bezahlung
Aktuell ist nur Barzahlung möglich.
Gibt es Regeln auf dem Gelände?
Das Subbotnik ist ein gemeinschaftlich gestalteter Raum. Grundlage für das Miteinander ist ein respektvoller, verantwortungsvoller und wertschätzender Umgang miteinander sowie mit den Räumen und Materialien. Unser Selbstverständnis ist geprägt von Antifaschismus, Antirassismus und Antisexismus und dem Anspruch, einen Safer Space für alle zu schaffen. Damit dieser Raum für alle funktioniert, orientieren wir uns an gemeinsam getragenen Regeln und einem kontinuierlichen Austausch, der im Plenum stattfindet. Außerdem gelten bei uns die Regelungen des Jugendschutzgesetzes.
Haben Minderjährige Zugang zum Subbotnik?
Ja, Minderjährige können das Subbotnik grundsätzlich besuchen. Der Zugang richtet sich nach dem jeweiligen Angebot, der Veranstaltung und der Uhrzeit.
Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren dürfen das Gelände nur betreten,
➡️ wenn sie von ihren Eltern bzw. einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden oder
➡️ während der Anwesenheit von verantwortlichen Mitarbeitenden des sozialpädagogischen Teams.
Bei bestimmten Formaten – insbesondere Abendveranstaltungen oder Veranstaltungen mit Alkoholausschank – gelten zusätzliche Altersbeschränkungen. Grundlage sind die gesetzlichen Vorgaben sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit jungen Besucher*innen
Wie kann ich euch erreichen?
Ihr erreicht uns persönlich vor Ort während der Öffnungs- und Veranstaltungszeiten. Außerdem sind wir per E-Mail sowie über unsere Social Media-Kanäle (Instagram und Facebook) erreichbar. Dort findet ihr auch aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Öffnungszeiten und Projekten.
Mail: info [at] subbotnik-chemnitz.de
Gibt es Barrieren in den Räumlichkeiten und im Außengelände?
Das gesamte Gebäude sowie das Außengelände des Subbotniks sind barrierearm erreichbar. Alle zentralen Bereiche können ebenerdig oder über Rampen und breite Wege erreicht werden. Der Weg ist aktuell noch provisorisch und dadurch nicht optimal, der Ausbau eines befestigten Wegs ist für dieses Jahr geplant. Derzeit steht leider keine barrierefreie Toilette zur Verfügung. Wir sind uns dessen bewusst und bemühen uns, Barrieren weiter abzubauen. Bei Fragen oder individuellen Bedarfen sprecht uns gerne an, damit wir gemeinsam nach Lösungen suchen können
Darf ich Hunde mit ins Subbotnik bringen?
Hunde dürfen grundsätzlich mit ins Subbotnik gebracht werden, sofern sie angeleint sind, sich ruhig verhalten und andere Besucher*innen nicht beeinträchtigen. Während der kalten Jahreszeit, wenn es zur solidarischen Küche richtig voll wird, können wir in den Innenräumen leider keine Hunde zulassen. Gleichzeitig behalten wir uns vor, situationsabhängig und spontan zu entscheiden, ob die Anwesenheit eines Hundes gerade möglich ist. Je nach Veranstaltung, Besucher*innenzahl oder räumlichen Gegebenheiten kann es sein, dass das Subbotnik kein geeigneter Ort für Hunde ist. Bitte tragt selbstständig Verantwortung für eure Hunde, und bedenkt, dass ein Ort, an dem sich viele Menschen aufhalten – insbesondere in Innenräumen – möglicherweise mit Stress verbunden ist. Wenn du dich bei einer Veranstaltung unwohl fühlst mit einem Hund, sprich bitte die Besitzer*innen freundlich an – wenn ihr als Hundebesitzer*innen von anderen Besucher*innen oder Verantwortlichen angesprochen werdet, nehmt das bitte ernst und seid kooperationsbereit.
Selbstverständnis
Das Subbotnik, gegründet 2015, versteht sich als sozio-kulturelles Zentrum in Chemnitz und als gemeinschaftlicher Freiraum, der sich durch die Beteiligung aller Akteur*innen definiert. In der ehemaligen Schulkantine finden Veranstaltungen aller Art statt, von Lesungen und Konzerten, über unsere vegane Cafete mit anschließender Solidarischer Küche jeden Mittwoch. Konsumzwang gibt es hier nicht. Stattdessen könnt ihr in der feministischen Bibliothek schmökern, im Internet surfen oder in unserer Hängematte entspannen. Als Freiraum lebt das Subbotnik von der aktiven Mitgestaltung durch alle, die es nutzen. Ihr wollt eigene Projekte veranstalten? –wir unterstützen euch dabei, eure Ideen umzusetzen. Unser Angebot umfasst unter anderem einen großen Saal, einen Seminarraum, eine Kneipe, Werkstätten und eine Gastro-Küche. Dabei ist unser Ziel, einen safer-space zu schaffen, der von Antifaschismus, Antirassismus und Antisexismus geprägt ist und einen respektvollen Umgang miteinander ermöglicht. Der verantwortungsvolle und wertschätzende Umgang miteinander und mit unseren Räumen bilden dabei die Basis.
Selbstverständnis
Selbstverständnis
Wer hat hier das Hausrecht?
Der Subbotnik e.V. und die jeweiligen Veranstalter*innen üben in den Räumlichkeiten und auf dem gesamten Gelände das Hausrecht aus. Wir behalten uns vor, Personen, die sich diskriminierend, übergriffig oder respektlos verhalten, stark alkoholisiert sind oder unter dem Einfluss von Drogen stehen, ohne Diskussion des Geländes zu verweisen. Von Veranstaltungen ausgeschlossen sind Personen, die der rechten oder rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, entsprechende Symbole oder Kleidung tragen oder in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, queerfeindliche oder andere menschenverachtende Äußerungen aufgefallen sind. Ziel ist es dabei stets, einen sicheren, solidarischen und respektvollen Raum für alle zu schaffen.
Film- und Fotoaufnahmen im Subbotnik
Filmaufnahmen sind grundsätzlich nur nach vorheriger Anmeldung beim Subbotnik e.V. und mit ausdrücklicher Zustimmung aller beteiligten Personen erlaubt. Bei privaten Fotoaufnahmen, etwa mit dem Handy, tragen alle Beteiligten selbst die Verantwortung dafür, vorab das Einverständnis der abgebildeten Personen einzuholen und sensibel mit der Situation umzugehen. Eine Veröffentlichung von Bild- oder Filmmaterial ist ausschließlich mit expliziter Zustimmung der Betroffenen gestattet.
Graffiti auf dem Gelände
Die Tatra-Bahn steht während unserer Öffnungszeiten allen als Graffiti-Übungsfläche zur Verfügung. Bitte nutzt hierfür ausschließlich die Rückseite. Die dem Garten zugewandte Vorderseite darf nicht besprüht werden. Bitte bedenkt: Pieces sind nicht dauerhaft und können übermalt werden. Wir bitten darum, neue Arbeiten zu akzeptieren und respektvoll miteinander umzugehen. Bedrohungen oder jegliche Form von Gewalt gegenüber anderen Sprüher*innen werden nicht geduldet. Wir verweisen hier auch nochmal ausdrücklich auf unser Selbstverständnis! Abseits der Tatra-Bahn bitten wir, auf Graffiti zu verzichten. Tags, Malereien oder Beschädigungen an Möbeln, Inventar oder anderen Bereichen des Geländes sind nicht erwünscht. Diese müssen sonst von unseren Team-Menschen mit viel Zeit-und Arbeitsaufwand beseitigt werden.
Wie kann ich mich engagieren?
Das Subbotnik ist als rein ehrenamtliches Projekt entstanden. Auch wenn mittlerweile einige Menschen hauptamtlich mitarbeiten, lebt das Subbotnik nach wie vor von der Mitgestaltung aller, die den Ort nutzen und prägen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen: ob in der Garten-Crew, hinter der Bar, in der Cafete, in der technischen Betreuung von Veranstaltungen oder mit ganz eigenen Ideen und Projekten. Wenn du in Ruhe das Subbotnik kennenlernen, ein eigenes Vorhaben planen oder einfach Fragen loswerden möchtest, komm gern donnerstags zwischen 16–18 Uhr in unserer offene Sprechstunde vorbei oder melde dich per Mail an kolle.ehrenamt [at] subbotnik-chemnitz.de.
Wir freuen uns auf dich & deine Ideen!
Was bedeutet Awareness bei uns?
Awareness bedeutet für uns, gemeinsam einen geschützten und wertschätzenden Raum zu gestalten, in dem sich alle Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder psychischem Befinden willkommen und sicher fühlen. Es geht uns darum, jegliche Art von Diskriminierung wie beispielweise Rassismus, Sexismus oder Queerfeindlichkeit und übergriffiges Verhalten aktiv zu verhindern und einen achtsamen, solidarischen Umgang miteinander zu fördern. Dabei ist es wichtig, dass alle Beteiligten aufmerksam sind und sich gegenseitig unterstützen. Um entsprechende Hilfe zu bieten und den Schutz aller zu gewährleisten, stehen wir als Ansprechpersonen und unsere Rückzugsorte jederzeit zur Verfügung. Unser Awarenesskonzept findest du hier und als Aushang im Haus.
Ich hab einen Vorfall beobachtet/erlebt – was tun?
Für Subbotnik-eigene Veranstaltungen gilt: Am Tresen findet ihr ein Schild mit den Abendverantwortlichen Personen. Wenn ihr etwas Beobachtet, das sich nicht gut anfühlt oder ihr eine schwierige Situation nicht selbst lösen könnt, sprecht die Abendverantwortlichen oder die Personen an der Bar an. Das Bar-Team vermittelt euch dann an die zuständigen Personen weiter. Ihr könnt uns auch per E-Mail oder anonym über den Feedback-Briefkasten an der Bar kontaktieren. Wir nehmen alle Hinweise ernst und setzen uns für eine sichere und respektvolle Umgebung ein, damit sich alle Besucher*innen wohlfühlen können.
Fundsachen
Gefundene Gegenstände kannst du bei uns an der Bar oder am Cafetentresen abgeben. Falls du etwas verloren hast, frage bitte ebenfalls dort nach. Solltest du später etwas vermissen, melde dich gerne persönlich bei uns oder schreibe uns eine Nachricht.